Ein Aufruf zu mehr Solidarität, Verbundenheit und Aktivismus: Die bildende Künstlerin Katharina Cibulka und ihr Team montieren seit 2018 von Hand bestickte Gerüstnetze an gut frequentierte, prominente Baustellen und regen Passant*innen durch gesellschaftspolitische Botschaften zu Diskussionen an. Ein Satz, der mit „Solange“ beginnt und mit „bin ich Feminist:in“ endet, verweist auf bestehende Ungleichheiten.
Die bildende Künstlerin Katharina Cibulka erläutert gemeinsam mit ihrer Kollegin, der Kommunikationswissenschaftlerin Tina Themel, ihre künstlerische Herangehensweise.
Besucher*innen der Diskussion können im Nachgang die „arttirol 10“ besichtigen. Es handelt sich um die Präsentation der Kunstankäufe des Landes Tirol zwischen 2021 und 2023. Darunter befindet sich auch ein Relikt (Netz Nr. 5) der „Einhüllung des Innsbrucker Doms“ von Katharina Cibulka. Es ist die vorläufig letzte Ausstellung vor der umbaubedingten Schließung des Ferdinandeums ab 1. Juli 2024.