AliPaloma gestaltet ab Herbst 2025 das erste künstlerische Projekt an der Baustelle des Ferdinandeum. Sie begleitet den Umbauprozess des Museums auf zwei Ebenen: mit einer Bespielung des Bauzauns und mit dem „Museums-Satellit“, einer Sitzinsel im öffentlichen Raum.
AliPalomas Bauzaun stellt Fragen zu Teilhabe, Wandel und die Rolle des Museums für die Gesellschaft. Kann ein Gebäude ein Dialog werden? Welche Mauern müssen fallen? Welche Stimmen fehlen noch? – sind nur drei von vielen Fragen der Künstlerin, die das mehrsprachige Team des Museums übersetzt und erweitert hat.
In unmittelbarer Nähe zur Baustelle lädt der „Museums-Satellit“ dazu ein, gemeinsam nach Antworten zu suchen. Seine Gestaltung ist inspiriert von der historischen Rotunde im Erdgeschoss des Ferdinandeum, die künftig als Ort für Austausch, spontane Begegnungen und vielfältige Programmpunkte dienen soll. Bereits während der Umbauphase greift der Museums-Satellit diese Funktion auf und macht erlebbar, wie das Museum künftig als lebendiger Treffpunkt funktionieren kann.
AliPaloma beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit gesellschaftlichen Normen, Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung. Mit Johanna Tinzl ist sie Gewinnerin des Wettbewerbs „Ferdinandeum: Kunst an der Baustelle“.



