Harfenbild, Sammlung Tiroler Volkskunstmuseum
Auf den ersten Blick zeigt das Harfenbild aus dem Raum Kitzbühel nur den heiligen Matthias hinter einer eigenartigen Lamellenkonstruktion. Doch diese Lamellen, die dem Harfenbild seinen Namen geben, bergen eine Überraschung: Je nachdem, aus welcher Richtung man das Bild betrachtet, erhascht man einen Blick auf das Herz Jesu oder die Muttergottes. Eine Widmung auf der Rückseite enthüllt, dass das Harfenbild im Jahr 1981 zur Einweihung des „Koasa-Stadl’s“ in Going verschenkt wurde. Der Stadel ist im Jahr 2019 abgebrannt.
Das Harfenbild wird im Depot des Volkskunstmuseums aufbewahrt.