Ein Raum ist nicht gleich ein Raum
In seinen Werken spürt Oppl der Frage nach, in welchen Räumen wir uns bewegen und wie wir diese wahrnehmen. „Üblicherweise sind Räume Container für Lebenssituationen. In den Räumen spielt sich das Leben ab“, erklärt er. „In meinen Filmen und Installationen werden die Räume selbst zu Protagonisten und beginnen von sich aus zu erzählen, was in ihnen geschieht oder nicht geschieht.“ Doch damit ein Raum erzählt, braucht es auch Zuhörer*innen. Durch ihre Wahrneh-mung konstruieren sie die Räume und ihre Geschichten mit.
Im Kleinformat
Ein Fernsehstudio, ein Internetcafé, ein Karaoke-Separee: Oppls exakte Mikro-Nachbildungen zeigen Räume, die an der Schwelle zwischen der realen und virtuellen Welt existieren. „Was ist hier passiert? Was könnte hier passieren?“, fragt man sich und schon erzählen die Miniräume ihre Geschichte.