Die dritte Folge des Museumspodcasts widmet sich Weihnachten oder genauer gesagt: der Weihnachtskrippe.
Karl C. Berger, Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums, spricht über Weihnachtskrippen von Italien bis Südamerika, von Spanien bis Russland. Er zeigt die Vielfalt und Detailgenauigkeit der Krippenkunst auf, erzählt unter anderem, wie Krippen das Privatleben erschlossen haben und diskutiert, warum Maria das Christuskind in vielen Krippen nicht mütterlich in den Händen hält – sondern es in die Futterkrippe legt.
Auch die Gesellschaftskritik der „Kleinbühnen“, die das Evangelium inszenieren, schwingt in der Krippenkunst mit, vor allem ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.