Kammermusikalische Raritäten von Schumann und Brahms auf historischem Instrumentarium

Robert Schumann: Andante und Variationen fĂĽr zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn, op. 46
Johannes Brahms: Trio fĂĽr Horn, Violine und Violoncello, op. 40
Clara Schumann: 3 Romanzen

Als Reaktion auf die Begegnung mit dem jungen Johannes Brahms schrieb Robert Schumann in der Neuen Zeitschrift für Musik 1853 seinen berühmten Artikel „Neue Bahnen“, in dem er dem knapp zwanzigjährigen Brahms eine große Zukunft prophezeite. Zwischen dem Ehepaar Schumann und dem „Newcomer“ entstand eine enge Freundschaft; Clara war für Brahms sogar gewissermaßen ein „Lebensmensch“. Claras immer noch unterschätzte Bedeutung als Komponistin unterstreichen wir mit ihren drei Romanzen. Kompositionen des Dreigestirns Schumann–Brahms stehen auf dem Programm dieses Konzertes. Eine absolute Rarität ist Roberts Opus 46 mit einer äußerst unkonventionellen Besetzung – möglicherweise ist diese Aufführung überhaupt die erste in neuerer Zeit auf historischen Instrumenten. Das Horntrio von Brahms, von dem György Ligeti sagte, dass es „als unvergleichliches Beispiel dieser Kammermusik-Gattung im musikalischen Himmel schwebt“, rechnet eigentlich mit der Klanglichkeit und den spezifischen Möglichkeiten des Naturhorns, das der Komponist besonders liebte. Es wird aber selten auf diesem Instrument gespielt. Nikolaus Walch stellt sich dieser Herausforderung, unterstützt von versierten Kammermusikpartner*innen.

Silvia Iberer-Walch (Violine)
Nikolaus Walch (Naturhorn)
Michael Schöch (Hammerklavier)
u. a.

Preise

€ 24 Regulär
€ 19 Ermäßigt
€ 10 Ermäßigt

Vorverkauf an der Museumskassa Ferdinandeum, ĂĽber
OeTicket online und an den Verkaufsstellen.

Adresse

Aula Canisianum
TschurtschenthalerstraĂźe 7, Innsbruck

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