Münzen sind heute in erster Linie zum Zahlen da. Doch das war nicht immer so. Geldstücke aus längst vergangenen Zeiten erzählen nach wie vor von Politik und Wirtschaft, Herrschaftsverhältnissen und Kaisern, Siedlungsgeschichte und kultischen Bräuchen. Größe und Gewicht, Metall, Prägung und Fundort helfen Archäolog*innen dabei, die Fundstücke zu lesen. Haben Sie Lust den Geschichten zu lauschen? Anhand der römischen Münzen aus der Archäologischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen begibt man sich im Museum im Zeughaus auf die Spuren der Vergangenheit.
Begleiten Sie uns in die Zeit von Kaisern wie Augustus und Diokletian, als der „Charonspfennig“ noch Eintritt ins Totenreich gewährte, Geld aber auch schon gefälscht wurde, und staunen Sie, wie viel römische Münzen über das Verhältnis zwischen Geld, Macht und Geschichte preisgeben können.
Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßt Direktor Karl C. Berger und Claudia Sporer Heis, Leiterin des Museums im Zeughaus.
Freier Eintritt von 18 bis 21 Uhr

