Das Theaterstück widmet sich kritisch, jedoch auf unterhaltsame Weise der Malerpersönlichkeit Franz von Defregger und seinem künstlerischen Schaffen. Die Akteure des Stücks sind Defregger und eine mephistoartige Figur, die als variables Gegenüber des Malers die Rollen unterschiedlicher Personen aus dessen Lebensumfeld einnimmt.
Zunächst findet sich Defregger nach seinem Tod in einem imaginären Kanzleiwarteraum wieder. Nun soll über seine Aufnahme in den Künstlerhimmel entschieden werden. Dabei trifft er auf einen Gerichtsdiener, der im Besitz seiner Künstlerakte ist. Es werden Auszüge aus diesem biographischen Material, aus Briefen und Kritiken hervorgeholt und im Dialog durchgearbeitet. Im Zuge dessen begegnet Defregger Personen aus seinem Lebensumfeld, wie dem Schriftsteller Peter Rosegger, dem Maler Albin Egger-Lienz oder dem indigenen Häuptling Rocky Bear.
Aufgrund der Pandemie konnte das Stück nicht während der Laufzeit der Ausstellung „Defregger. Mythos – Missbrauch – Moderne“ gespielt werden. Das Video vom Making-of des Theaterstücks können Sie hier streamen.