Politik und Wissenschaft diskutieren zunehmend intensiv über neue Formen der Vermittlung der NS-Vergangenheit.
Die rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung eröffnen andere Möglichkeiten des Gedenkens. Zeitgleich kommt es zu einer immer intensiveren Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft – die Zahl der Erinnerungsorte im öffentlichen Raum nimmt stetig zu. Wie kann dieser Vielfalt Rechnung getragen werden?
Eine Antwort darauf bietet die digitale Erinnerungslandschaft DERLA, die an diesem Abend vorgestellt wird. Sie erfasst Orte der Erinnerung an die Opfer und den Terror des Nationalsozialismus sowie Gedenkorte der Befreiung in einer interaktiven digitalen Karte Tirols.