Gelitin

MUSEUMSPÄDAGOGISCHES ANGEBOT 

Die Wiener Künstlergruppe Gelitin bespielt derzeit das Ferdinandeum. Für die Ausstellung hat das Kollektiv zwei Stockwerke gestaltet. Den Besucher*innen werden dabei verschiedene räumliche Sichtweisen ermöglicht – vom dichten Verbau im Untergeschoß zum lichten Raum im Obergeschoß. Inhaltlich thematisieren Gelatin das Museum als Sammlungs- und Ausstellungsort wie auch als historischen Produktionsraum. So werden etwa in einer eingerichteten Werkstatt Tonfliesen geformt, glasiert und laufend gebrannt.

Gelitin machen Architektur erlebbar und erfahrbar. Aus Vorhandenem wird Neues. Die aktuelle Ausstellung haben sie mosaikartig aus den Abbruchmaterialien der Vorgängerausstellung gebaut. Dabei zitieren Gelatin diese auf eigene Weise. Gelitin irritieren, indem sie mit ihren Körpern ver-rückte Posen einnehmen. In Performances und Filmproduktionen bearbeiten, erweitern und verfremden sie ihre Körper mit verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Stoffen, Ton, Knetmasse, Farbe, Gips und Wachs.

Lehrende haben die Möglichkeit, die Ausstellung mit ihren Schüler*innen im Rahmen einer dialogischen Führung bzw. einer museumspädagogischen Aktion zu erfahren oder sie ausgehend von digitalen Unterrichtsmaterialien in der Schule selbständig kreativ zu ergründen.

Angebote

  • Dialogische Führung | 9.– 13. Schulstufe
  • Skulptur oder Fetisch? | 9. – 13. Schulstufe

Digitale Unterrichtsmaterialien „Skulptur oder Fetisch?“

ab der 9. Schulstufe

Alternativ zum Ausstellungsbesuch bieten wir Ihnen Unterrichtsimpulse in digitaler Form. Lassen Sie sich vom Blogbeitrag „Skulptur oder Fetisch?“ inspirieren und gestalten Sie gemeinsam mit Ihren Schüler*innen spielerisch Ausdrucksmitteln wie Raum, Bewegung, Skulptur und Performance. Versuchen Sie sich gemeinsam mit den Schüler*innen mit Spaß und Freude an der Aktion, der zeitgenössischen Kunst anzunähern.

Preise

€ 2 pro Schülerin und Schüler

Anmeldung

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