Ein geschnitzter Engel, ein präparierter Andenkondor, ein Mumienfuß. Sogar Medaillons mit Barthaaren von Andreas Hofer lagern in den Depots der Tiroler Landesmuseen. Doch wie gelangten diese Objekte dorthin? Die Provenienzforschung hat ihre Wege rekonstruiert. Die Ausstellung „Aufgespürt“ beweist: Hinter jedem Exponat steckt mehr als nur eine Geschichte.

21 Objekte, 21-mal Vorder- und Rückseite: Die Ausstellung folgt den Wegen unserer Sammlungsstücke – hinein in die Kolonialzeit und das Unrecht der NS-Jahre. Sie dokumentiert die Enteignung jüdischer Bürger:innen, erzählt von Schenkungen sowie Tauschgeschäften und benennt die Leerstellen, die bis heute bleiben. Damit macht die Schau die jahrelange Forschung an den Tiroler Landesmuseen greifbar: den Prozess des Suchens, Aufspürens und Dokumentierens.

Aus unserem Shop

Aufgespürt. 21 Museumsobjekte und ihre (un-)geklärten Geschichten

 

Vermittlungsangebot für Schulen

7.–13. Schulstufe

Termine zur Ausstellung

Häuserübersicht

Einwilligung

Durch das „Akzeptieren“ willige ich ausdrücklich in die Drittlandübermittlung meiner technischen Informationen (insb. IP-Adresse) ein, damit der Inhalt dargestellt werden kann. Ich nehme zur Kenntnis, dass in den USA kein ausreichendes Datenschutzniveau vorliegt und das Risiko besteht, dass unter anderem US-Behörden auf meine Daten zugreifen könnten und dagegen kein ausreichender Rechtschutz besteht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf meiner Einwilligung finde ich in der Datenschutzerklärung.