Geschichte
In verschiedenen Szenen erzählt die Krippe von der Verkündigung Mariens, Marias Besuch bei Elisabeth, der Herbergssuche in Bethlehem, den Hirten am Feld, der Anbetung des Jesuskindes in der Krippe und dem Eintreffen der Heiligen Drei Könige. Das gesamte Spiel dauert etwa 20 Minuten und ist sowohl für Erwachsene als auch Kinder schön anzusehen. Lassen Sie sich überraschen, was alles passiert und wo sich unerwartet etwas bewegt.
Unikat
Die Jaufenthaler-Müller-Krippe ist ein Unikat und in ihrer Art einmalig. Ihr Erbauer selbst fertigte nur noch eine zweite mechanische Krippe an, die sich heute im Besitz der Stadt Innsbruck befindet. Diese versetzt das Krippengeschehen allerdings in die Tiroler Berglandschaft. Die Tatsache, dass es in Tirol insgesamt so gut wie keine beweglichen Krippen gibt, macht die diesjährige Weihnachtswunder-Krippe des Volkskunstmuseums einmal mehr zu einer Besonderheit. Aufgrund der ausgeklügelten Mechanik sowie der individuellen Gestaltung kann sie darüber hinaus als spezielles Beispiel Tiroler Krippenkunst gezählt werden, dass sie so bestimmt noch nicht gesehen haben.
Tiroler Krippenkunst
Neben der Jaufenthaler-Müller-Krippe lassen sich in der Dauerausstellung des Volkskunstmuseums noch weitere Beispiele der Tiroler Krippenkunst bewundern. Die Vielfalt der kleinteiligen Weihnachtsszenen veranlasst immer wieder zum Staunen und lässt bei genauem Betrachten Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie skurril anmutende Eigenheiten entdecken.